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Umworben werden ist schön. Da bemüht sich einer/ eine um uns, versucht unser Interesse zu gewinnen. Auch wir werden interessant für einen anderen.
Die Sache beginnt spannend zu werden.
Gute Werbung umwirbt uns pfiffig. So wird auf dem vielfältigen Markt der Anbieter unser Interesse gerade auf dieses Produkt gelenkt .
Eine aus Schleichwerbungs-Vermeidungs-Gründen von mir lieber nicht zu nennende Bank wirbt immer wieder gerne mit Schlagwörtern, in denen ich vorkomme. Z.B. Freundschaftlich, großartich, nützlich , gemeinschaftlich.
Das markante Ich am Schluss stört mich reichlich, wenn mein Blick auf die Plakate fällt. Es beschleicht mich ein dumpfer Gedanke. Ist es möglich, dass ich –passend zu meinem postmodernen Individualismus –plötzlich und unmerklich ganz schön alleine mit mir bin? Was mein tägliches Leben angeht, kann das ja noch unproblematisch sein. Doch tiefer geblickt und weiter gedacht: ich mit mir allein kann einsam sein.
Du Mensch lebst davon, dass ich Gott dich anspreche. Ich sage Dir :“....ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43,1b). Das ist es!
Gott wirbt um mich. Nicht weil ich als potentieller Kunde sein Interesse geweckt habe oder weil er sich mit mir sehen lassen könnte. Er wirbt um mich, schlicht u. ergreifend, weil es seinem Wesen entspricht. Pure Liebe ist sein Motiv.
Wie lautet die passende Antwort? Boykott, kalte Schulter, auf „ignore“ stellen?
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: sich auf das Werben Gottes einzulassen wird zu den schönsten u. reichsten Erfahrungen ihres Lebens führen.
Denn aus Gottes Perspektive gilt besiegelt durch den Tod u. die Auferstehung von Jesus: __________________Unterm Strich zähl ich
Einen frohen Sommersonntag wünscht Ihnen
Ihre Pfrn. Brigitte Kölling
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